Einfache Wege zum Arbeiten mit Zahlen, Daten, Fakten in Recruiting, Personalmarketing und Employer Branding
mit Tim Verhoeven, Carl Hoffmann
Veröffentlicht am 28.05.2026 / 05:00
KI im HR ist überall Thema. Aber was bringt der beste Agent, wenn Daten unvollständig, Prozesse fragmentiert und Systeme nicht verbunden sind? Genau dort setzt diese Folge an. Tim Verhoeven spricht mit Carl Hoffmann über die unbequeme Wahrheit hinter vielen KI-Initiativen im Personalbereich: Nicht das Tool ist zuerst das Problem, sondern die fehlende Datengrundlage.
Carl war Mitgründer von Talentry und baut mit Ahron AI heute ein Betriebssystem für KI-Agenten im HR. Im Gespräch erklärt er, warum Unternehmen ihre HR-Silos aufbrechen müssen, weshalb Process Mining ein unterschätzter Hebel ist und wieso viele Organisationen selbst bei simplen Kennzahlen wie Time to Hire, Cost per Hire oder Quality of Hire noch nicht sauber aufgestellt sind. Es geht um Datenqualität, End-to-End-Prozesse, Business Cases für HR – und um die Frage, wie HR mit besseren Daten endlich vom Support-Modus in eine wirklich steuernde Rolle kommt.
Besonders spannend: Carl beschreibt, warum KI-Agenten ohne Kontext und saubere Daten keinen nachhaltigen Wert erzeugen – und weshalb Unternehmen gerade jetzt die Grundlagen schaffen müssen, statt nur Pilotprojekte zu feiern.
Empfohlene Podcast-Episoden:
Passend zu dieser Folge: unsere kommende Episode zum Thema Datenqualität mit Daniel Mühlbauer sowie weitere HR Data Dudes-Folgen rund um People Analytics, KPI-Definitionen und HR-Tech.
Fact / Fail der Folge:
Ein spannender Denkanstoß von Carl: Der jährliche menschliche Output in Tokens sei womöglich überraschend günstig gegen KI-Modelle zu rechnen – zumindest theoretisch. Spannend, aber mit Vorsicht zu genießen. Ebenfalls Thema: die viel diskutierte Anthropic-Studie zu KI-Potenzialen in White-Collar-Jobs.
Empfehlung der Folge:
Carls Praxistipp: Lovable als Tool für schnelles Prototyping nutzen – ob für Dashboards, Meeting-Zusammenfassungen oder erste Ideenvisualisierung.
Danke an das Trendence Institut und Indeed für die Kooperation!